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LUXEMBURG-
LIEBKNECHT-
DEMONSTRATION

Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration im Rahmen der Liebknecht-Luxemburg-Ehrung am 15. Januar 2023 um 10.00 Uhr vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde sowie am 15. Januar 2023 um 17.00 Uhr vom Olof-Palme-Platz und zu den Gedenktafel/-stein im Tiergarten.

Eure Unterschrift oder Bereitschaftserklärung zur Unterstützung an:
Klaus Meinel ll-Demo@web.de

Bisherige Unterstützer_innen
der LL-Demo 2023

Aktuelle Informationen des LL-Bündnisses

Plakate, Buttons, Bücher gegen Spende

 

15/01/2023

Gegen Krieg und Krise! Für Frieden und Solidarität!

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wurden am 15. Januar 1919 von rechten Freikorps mit Billigung der Noskes und Scheidemänner in Berlin ermordet. Ihr Eintreten für Frieden und gegen Krieg erlegt uns die Pflicht auf, den Kampf um das Überleben der Menschheit mit der sozialen, mit der Klassenfrage zu verbinden. Kriege lösen die Menschheitsprobleme nicht.

Der völkerrechtswidrige Krieg Russlands gegen die Ukraine, der am 24. Februar 2022 begann, hat eine Vorgeschichte. Wer die Mitverantwortung des Westens für diesen Krieg leugnet, den fordern wir zur Nachdenklichkeit auf. Vor allem die USA – mit der NATO im Schlepptau – und auch die EU haben diesen Krieg maßgeblich provoziert. Tag für Tag wird nun Öl ins Feuer gegossen. Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand und Verhandlungen, damit die Zivilisation nicht im nuklearen Inferno versinkt.

Die maßgebliche Verantwortung der so genannten freien Welt für die extrem gefährliche internationale Lage schließt ein, dass dem global agierenden Imperialismus immer lokal begegnet werden muss. Denn Politik ist immer konkret. Hierzulande wird die entstandene Lage instrumentalisiert. Ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro wurde über Nacht für die Aufrüstung der Bundeswehr vorgeschlagen. Dieses Geld wird dort fehlen, wo es – nicht erst seit der Coronapandemie – dringend gebraucht wird: für die Gesundheit, Bildung und Wohnen, für Mobilität sowie für den Schutz von Natur und für Maßnahmen gegen den Klimawandel. Die Aufrüstung der Bundeswehr geht einher mit einem weiteren Erstarken des deutschen Militarismus. Die Bundesrepublik will und soll in Europa und darüber hinaus eine Führungsrolle einnehmen.

Frieden scheint in weite Ferne gerückt. Wer für Verhandlungen und Abrüstung eintritt, wird verunglimpft und zum Schweigen gebracht. Schweden und Finnland opfern für einen NATO-Eintritt die Kurden. Wir erleben, dass völkerrechtswidriges Handeln mit zweierlei Maß gemessen wird. Die Kriege der USA scheinen vergessen. Keinen Platz haben die Opfer westlicher Politik. Die Festung Europa bleibt für diejenigen verschlossen, die vor Krieg und Elend fliehen. Ausnahmen gibt es für die unbürokratisch aufgenommenen Geflüchteten aus der Ukraine – zumindest, wenn sie weiß sind –, während an der polnisch-belorussischen Grenze Menschen erfrieren. Und auch russische Kriegsdienstverweigerer möchte man hier eigentlich nicht haben. Sichere Fluchtwege für alle Menschen sind umso notwendiger.

Die Rechnung für Krieg und Aufrüstung bezahlen die Menschen hierzulande durch eine immer weiter steigende Inflation: Lebensmittel, Energie und Mobilität werden monatlich teurer. Und während die Mehrheit der Bevölkerung auf zynische Weise dazu aufgerufen wird, für »die Freiheit« zu frieren, streichen Rüstungs- und Energiekonzerne unvorstellbare Gewinne ein. Verlierer sind wie stets die Werktätigen, besonders die Armen. Auf der Strecke bei der staatlich verordneten Verarmung bleibt auch die Natur. So sollen Atomkraftwerke länger in Betrieb bleiben und umweltschädliches Fracking-Gas aus den USA wird importiert. Die Gewinner dieser Politik sind die Rechten. Antifaschismus ist notwendiger denn je.

Für Frieden, soziale Gerechtigkeit, den Schutz der Umwelt, für Internationalismus und Solidarität werden wir, Linke unterschiedlicher Strömungen, gemeinsam am 15. Januar 2023 friedlich unsere Standpunkte und Forderungen bekunden.

Wir rufen zu einem breiten Bündnis und zu einer kraftvollen Demonstration auf.

LL-Bündnis, Berlin, Oktober 2022

V.i.S.d.P.: Klaus Meinel, Platz der Vereinten Nationen 25, 10249 Berlin

Über die Luxemburg-Liebknecht- Demonstration

Wir sind ein Bündnis von linken Parteien, Organisationen und autonomen Gruppen. Seit 1996 bereiten wir jährlich die Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung vor. Wir verbinden das Gedenken an die Ideen von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht mit den Forderungen in den Kämpfen unserer Zeit: Wir demonstrieren für Frieden und internationale Solidarität, gegen Ausbeutung, gegen den Abbau demokratischer Rechte und das Anwachsen faschistischer Gefahren.

Trotz alledem!

Bündnis zur Vorbereitung der Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung

Wir bitten freundlich um Spenden zur Deckung der Kosten für die jährliche Luxemburg-Liebknecht-Demonstration.

Bankverbindung:
Laura von Wimmersperg
IBAN: DE92 1005 0000 6010 2191 81
BIC-/SWIFT-Code: BELADEBE
Verwendungszweck: LL-Demo

Zeitleiste

  • 15. Januar

    1919

    Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch die Soldateska der Garde-Kavallerie- Schützen-Division.

  • 25. Januar

    1919

    Karl Liebknecht wird gemeinsam mit 31 ermordeten Genossinnen und Genossen auf dem Friedhof Friedrichsfelde beigesetzt. Der Trauerzug entwickelt sich zu einer Massendemonstration.

  • 13. Juli

    1919

    Rosa Luxemburg wird neben der Grabstätte von Karl Liebknecht beigesetzt. Zehntausende bilden den Trauerzug.

  • 11. Juli

    1926

    Einweihung des von Ludwig Mies van der Rohe geschaffenen Revolutionsdenkmals auf dem Friedhof Friedrichsfelde.

  • Bis

    1933

    fanden an den Gräbern der ermordeten Revolutionäre jährlich Gedenkfeiern statt.

  • Nach dem Januar

    1933

    waren organisierte Ehrungen Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts unmöglich. Das Revolutionsdenkmal wurde von den Faschisten zerstört und die Gräber der Ermordeten wurden eingeebnet.

  • Von

    1946/89

    fanden in der DDR jährlich am zweiten Januarwochenende Demonstrationen zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde zu Ehren Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts statt.

  • 1990/91

    wurde die Demonstration zunächst durch ein Stilles Gedenken ersetzt.

  • 1992

    organisierte das Leninplatzbündnis eine Demonstration vom damaligen Leninplatz zur Gedenkstätte der Sozialisten Friedrichsfelde, um gegen die später realisierte Absicht zu protestieren, das Lenindenkmal zu schleifen und den Leninplatz (inzwischen Platz der Vereinten Nationen) umzubenennen.

  • 1995

    stellte das Leninplatzbündnis seine Aktivitäten ein und es konstituierte sich ein berlinweites Bündnis, welches seit 1996 die jährliche Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht- Ehrung organisiert. Bestandteile der Ehrung sind ebenso das Stille Gedenken und die seit 1987 stets am 15. Januar stattfindende Kranzniederlegung am Landwehrkanal.

LL-Januar-2022-Information (Nr.6)

An der Demonstration im Rahmen der Ehrung von Karl und Rosa am 9. Januar 2022 nahmen etwa 7 000 vorwiegend junge Menschen teil (Mitteilungen der KPF Heft 2/22, Bestellung an kpf@die-linke.de) Weitere Informationen des LL-Bündnisses hier ->

LL-Januar-2022-Information (Nr.5)

JW-Artikel zur LL-Demo: Kraftvoll gegen Kriege

LL-Januar-2022-Information (Nr.4)

ND -Artikel zur LL-Ehrung: "Gemäß der Tradition zu Karl und Rosa"

LL-Januar-2022-Information (Nr.3)

Brief des Bündnisses zur Vorbereitung der LL-Demo an alle Mitgestalter der Demonstration u. a. mit Informationen zum Parken für die von auswärts kommenden Busse Weitere Informationen hier ->

LL-Januar-2022-Information (Nr.2)

Beschluss Parteivorstand DIE LINKE Aufruf zur Ehrung von Karl & Rosa 2022

LL-Januar-2022-Information (Nr.1)

ND-Artikel über die Ehrung von Karl und Rosa : "Am Sonntag zu Karl und Rosa"

LL-Dezember-2021-Information (Nr.1)

JW-Interview mit Ellen Brombacher: »Ihr Russland- und China-Hass ist pathologisch«

LL-November-2021-Information (Nr.1)

Beschluss der Bundeskonferenz der KPF (Mitteilungen der KPF Heft 12/21, Bestellung an kpf@die-linke.de): Die Mobilisierung zur LL-Demo intensivieren

LL-März-2021-Information (Nr.1)

JW-Artikel von Ulla Jellpke zur Anfrage der Linksfraktion des Bundestages zum FDJ-Verbot: "Legal, illegal, nicht egal"

LL-Februar-2021-Information (Nr.1)

Artikel von Ellen Brombacher zum FDJ-Verbot in Bezirkszeitung DIE LINKE Berlin Mitte: "Vor 70 Jahren, am 27. Februar 1951 ..."

LL-Januar-2021-Information (Nr.5)

Die DIE LINKE Berlin verurteilt brutalen und rechtswidrigen Polizeieinsatz gegen LL- Demo Weitere Informationen hier ->

LL-Januar-2021-Information (Nr.4)

Brief von Hans Modrow an die Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE zu dem brutalen und rechtswidrigen Polizeinsatz gegen die LL-Demo Weitere Informationen hier ->

LL-Januar-2021-Information (Nr.3)

Schreiben an die Berliner Partei- und Fraktionsführung DIE LINKE und Beschluss des Bundesauschusses der Partei DIE LINKE zu dem brutalen und rechtswidrigen Polizeinsatz gegen die LL-Demo Weitere Informationen hier ->

LL-Januar-2021-Information (Nr.2)

Erklärung der FDJ zur Erklärung des LL-Bündnisses Weitere Informationen hier ->

LL-Januar-2021-Information (Nr.1)

Erklärung des Bündnisses zu der LL-Demo mit 3000 Teilnehmern Weitere Informationen hier ->

Hygienekonzept „LL- Demonstration“ Weitere Informationen hier ->

LL-Dezember-2020-Information (Nr. 3)

LL-Demo findet statt! Weitere Informationen hier ->

LL-Dezember-2020-Information (Nr. 2)

Das Bündnis befasste sich am 14. Dezember 2020 mit der aktuellen Lage. Weitere Informationen hier ->

LL-Dezember-2020-Information (Nr. 1)

Auf unserer Bündnissitzung am 30. November 2020 haben wir uns mit dem Stand der Mobilisierung zur Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht Ehrung am 10.01.2021 befasst. Weitere Informationen hier ->

LL-November-2020-Information (Nr. 1)

Das Bündnis zur Vorbereitung der Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung am 10. Januar 2021 hat im September zu arbeiten begonnen. Weitere Informationen hier ->

Plakate und Buttons

Bestellung von Plakaten und Buttons der LL-Demo hier: ll-Demo@web.de

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Plakat LL-Demo 2022

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Plakat LL-Demo 2021

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Bücher gegen Spende

Bestellung und Nachfrage von Büchern mit Bezug zur LL-Demo hier: ll-Demo@web.de

Eine Auswahl hier:

Oelßner, Fred: Die Wirtschaftskrisen, Erster Band, Berlin 1949.

Marx, Karl, Über Relgion, Berlin 1958.

Die KPD lebt und kämpft, Berlin 1963.

W.I.Lenin: Ausgewählte Werke Band I-III, Berlin 1984.

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Kontakt:

Klaus Meinel
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